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Wie alles begann - Unsere Geschichte über das Leben im Campervan

Aktualisiert: 15. Okt. 2023

Willkommen bei Lunnisworld


Hi Du, wir sind Luisa und Lenni, beide 26 Jahre alt und selbständig in den Bereichen Foto- & Videografie und Social Media. Wir freuen uns, dass Du auf unseren Blog gelandet bist: Herzlich willkommen! Hier wird es rund um das Thema Reisentipps und -berichte gehen. Hauptfokus liegt jedoch auf dem Reisen und Leben im Campervan. "Wieso?" fragst Du Dich jetzt. Weil wir selber Vollzeit mit unserem selbstausgebauten Mercedes Sprinter, namens Matze, open end durch die Weltgeschichte düsen und das Leben "on the road" so richtig lieben.


Dabei erleben wir ganz schön viel und können es uns auch gar nicht mehr vorstellen an nur einem Ort zu leben (zumindest aktuell nicht). Wir genießen die Freiheit, die einem das Reisen im Wohnmobil schenkt und lieben es so viel draußen unterwegs zu sein. Dabei ist es uns ganz egal, ob in den Bergen der Schweiz, an den Seen Schwedens oder an den weiten Stränden Portugals. Denn es sind die Kontraste zwischen den ganzen Ländern, die uns reizen. Hauptsache raus, entdecken und das Leben spüren!


In diesem Blog wird es sich, neben Reisetipps zu den einzelnen Ländern, auch um allgemeine Themen rund um das Thema Alltag und Arbeiten im Van drehen. Prinzipiell sind wir offen und freuen uns immer über Feedback, welche Themen Euch interessieren? Also zögere nicht uns eine Nachricht oder einen Kommentar zu schreiben - wir beißen nicht.

Ein Paar, ein Mann und eine Frau, die in ihren selbstausgebauten Campervan sitzen. Sie heißen Lenni und Luisa und möchten sich ihren Lesern vorstellen.

Das sind wir und unser treuer Begleiter Matze. Schön, Dich kennenzulernen!



Kleine Zeitreise durch unsere Geschichte: Wie unser Leben im Campervan begann


Vielleicht sollten wir, für alle, die uns noch nicht kennen, einmal kurz unsere Geschichte zusammenfassen und erzählen wie wir zu diesem Leben im Campervan heute gekommen sind? Das Ganze begann 2020, als wir eigentlich mit unseren Backpacks auf Weltreise gehen wollten. Die Jobs und die Wohnung waren gekündigt, die Flüge nach Südafrika und Namibia als Start der Reise gebucht und die Vorfreude unendlich groß!


Vielleicht kannst Du Dir schon denken, was dann im Frühjahr 2020 unsere Pläne durchkreuzte...Richtig! Eine Pandemie, die die Welt in Atem hielt und auch nicht so schnell wieder verschwinden wollte. Nach ein paar Wochen hoffen und bangen, dass wir unsere Weltreise doch noch verspätet antreten können, realisierten wird, dass dies wohl nicht so einfach und schnell der Fall sein wird. Deswegen musste ein Alternativplan her, denn unsere Reise komplett abblasen, einen neuen Job suchen und wieder in das "alte Leben" zurückkehren, stand nicht zur Debatte.


Tja, wie sagt man so schön: Wenn sich die eine Tür schließt, öffnen sich zwei Fenster. Und so war es dann auch! Es ergab sich die Möglichkeit im Sommer 2020 wieder teilweise in Europa reisen zu können und zufälligerweise hatten Lennis Eltern damals ein Wohnmobil zu Hause stehen. Die perfekte Möglichkeit, zu reisen und dabei trotzdem nicht auf Hostels und Unterkünfte angewiesen zu sein, die ja noch gar nicht öffnen durften.


Wir waren so glücklich, dass wir uns das Wohnmobil ausleihen durften und somit der Traum doch noch in gewissermaßen in Erfüllung gehen konnte. Wir reisten fast 6 Monate durch Europa, wovon wir einen großen Teil in Bella Italia und auf Sardinien verbrachten. Wir lernten tolle Menschen kennen, fingen mit dem Surfen an, kauften unser erstes Surfboard und lernten so viel über das Leben und die Welt. Eine geile Zeit! Zu Weihnachten kamen wir wieder zurück nach Deutschland mit der Idee erstmal wieder zu arbeiten, damit wir nicht alle Ersparnisse, die wir uns für ein Jahr Weltreise damals angespart hatten, ausgeben.


Es ergab sich, dass wir in eine schöne 2 Zimmer-Wohnung in einer kleinen Stadt zogen und dort beide wieder in ein Angestelltenverhältnis einstiegen - Lenni als Schreinermeister ich in einer Social Media Agentur. Nach einem Jahr merkten wir beide, dass uns dieser Gedanke vom "Vanlife" einfach nicht los lässt...dass wir doch ganz schön oft an diese Zeit zurück denken mussten und das Gefühl hatten, nicht das Leben zu leben, was wir eigentlich gerne möchten.


Deshalb machten wir uns anfangs noch spaßeshalber bei Ebay auf die Suche nach gebrauchten Transportern und verfolgten die Idee unserer eigenes rollendes Zuhause vor der Tür stehen zu haben. Mit dem Kauf unseres damals noch nackten Lieferwagens Matze und dem darauffolgenden monatelangen Ausbau, manifestierte sich immer mehr die Idee, dass wir den Camper eigentlich nicht nur für 4 Wochen Urlaub im Jahr nutzen wollen. Es schwebte uns was Größeres vor Augen. Wir wollten wieder zurück, zurück zu diesem Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit, zurück zu dem Leben, das wir 2020 so geliebt haben.


Uns war aber auch klar, dass wir nicht wieder "nur reisen" wollen, denn dann steht das Ablaufdatum zwangsläufig drauf, ob man möchte oder nicht. Also fingen wir an Pläne für unsere Selbstständigkeit zu schmieden, Luisa verspürte den Wunsch, doch noch ihren Master machen zu wollen und wir sammelten Ideen, wie unser zukünftiges Leben so aussehen soll. Was unsere Wünsche sind? Welche Ziele wir erreichen möchten? Welche Werte uns wichtig sind? Denn ist es nicht das, worauf es im Leben ankommt?


Wie schnell die Zeit vergeht


Und nun sitzen wir hier, leben schon ein Jahr in unserem kleinen Zuhause auf Rädern und sind so unfassbar froh den Mut gehabt zu haben, aus der Komfortzone auszubrechen und unseren Träumen und Visionen hinterherzujagen. Dabei sind wir außerdem so dankbar, immer Zuspruch von unseren Familien und Freunden bekommen zu haben. Wir bereuen keine Sekunde und freuen uns unglaublich auf alles, was noch kommt. Auf jede Höhe und auch Tiefe des Lebens, denn das Wichtigste ist doch, sich selbst treu zu bleiben und für seine Träume zu kämpfen. Denn wenn Du es nicht tust, wer sollte es dann für Dich übernehmen?

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